Asbest-Alarm: Rückrufe von Spielzeug und Bastelsand – Verbraucherzentrale warnt Eltern

In Deutschland sorgt derzeit ein beunruhigender Fund für Schlagzeilen: Asbest in Spielzeug und Bastelsand. Mehrere Produkte wurden vorsorglich vom Markt genommen, nachdem nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sie mit dem krebserregenden Mineral belastet sind. Verbraucherschützer raten Eltern zur besonderen Vorsicht. Auch Stiftung Warentest berichtet über Asbestfunde in buntem Spiel- und Bastelsand.

Was ist so gefährlich an Asbest?

Asbest ist eine Gruppe natürlicher Mineralfasern, die beim Einatmen extrem gesundheitsschädlich sind – insbesondere für Kinder. Bereits geringe Mengen von Asbestfasern in der Luft können langfristig schwere Krankheiten verursachen, darunter Lungenkrebs, Mesotheliom und Asbestose. Die Fasern sind mikroskopisch klein und können beim Spielen oder Basteln leicht eingeatmet werden.

Gefährliche Funde – was passiert gerade?

Mehrere Händler und Warenhausketten haben Produkte vom Markt genommen, weil in ihnen möglicherweise Asbest enthalten ist – vor allem in feinem Sand, der als Füllung in Spielfiguren oder als Bastelsand verkauft wurde. Betroffen sind u. a. Artikel, die unter Namen wie Stretcherz vertrieben wurden sowie diverse Bastel- und Spielsand-Sets.

Beispiele der Rückrufe:

  • Spielfiguren der Marke Stretcherz bei Woolworth – darunter „Stretcherz Slammerz“, „Street Smash Car“ und „Stretch Squad Dinos“ – bundesweit aus dem Verkauf genommen.
  • Spiel- und Bastelsand bei Hema, TK Maxx sowie weiteren Händlern bundesweit zurückgerufen.

Verbraucher werden aufgefordert, solche Produkte nicht mehr zu benutzen und sie umgehend zum Händler zurückzubringen.

Internationale Fälle zeigen: Problem ist global

Die Warnungen sind nicht nur auf Deutschland beschränkt: In Australien, Neuseeland, den Niederlanden und Belgien wurde bereits in verschiedenen bunten Spielsand-Produkten Asbest nachgewiesen. Besonders gefährdet sind Produkte wie „Magic Sand“, „Rainbow Sand“ oder sogenannter Montessori-Sand – oft aus China importiert, wo bis zu fünf Prozent Asbest in einigen Materialien noch erlaubt sind.

Die Verbraucherzentralen warnen, diese Produkte – solange nicht klar ist, welche Chargen betroffen sind – nicht mehr im Innenraum zu verwenden.

Viele betroffene Produkte stammen aus China

Auffällig ist, dass zahlreiche der beanstandeten Spielwaren und Sandprodukte aus China importiert wurden oder dort produziert sind.
Experten weisen darauf hin, dass außerhalb der EU teilweise andere Rohstoff- und Produktionsstandards gelten. In einigen Regionen werden natürliche Mineralien verarbeitet, die geologisch bedingt Asbest enthalten können.
Insbesondere günstiger, bunt eingefärbter Spiel- und Bastelsand – oft als „Magic Sand“, „Rainbow Sand“ oder ähnliche Varianten verkauft – steht immer wieder im Fokus von Untersuchungen.
Die aktuellen Rückrufe zeigen deutlich: Bei Importwaren ist eine strenge Qualitätskontrolle unerlässlich.

Was Eltern jetzt tun sollten

✔️ Prüfen Sie, ob sich die betroffenen Produkte noch in Ihrem Haushalt befinden.
✔️ Verwenden Sie verdächtigen Spielsand oder Spielzeug nicht weiter. Lassen Sie Kinder nicht mehr damit spielen.
✔️ Vermeiden Sie Staubentwicklung. Öffnen, schütteln oder verteilen Sie das Material nicht, damit keine Partikel in die Luft gelangen.
✔️ Verpacken Sie das Produkt vorsichtig, möglichst luftdicht, bevor Sie es zurückbringen.
✔️ Geben Sie die Ware beim Händler zurück. In der Regel wird der Kaufpreis auch ohne Kassenbon erstattet.
✔️ Lüften Sie betroffene Räume gründlich, besonders wenn das Produkt bereits geöffnet oder benutzt wurde.

Asbest ist nicht nur im Spielzeug ein Risiko

Der aktuelle Fall macht deutlich: Asbest ist ein versteckter Feind, der nicht nur in Spielzeug vorkommen kann.

Er findet sich häufig auch in:

  • älteren Baumaterialien
  • Dach- und Fassadenplatten
  • Dämmungen
  • Estrich und Fliesenklebern
  • Rohrisolierungen
  • Füll- und Dekorationsmaterialien

Oft bleibt die Belastung jahrelang unentdeckt – bis Fasern durch Beschädigung oder Bearbeitung freigesetzt werden.

Asbest im Spielsand: Warnschild, Spielzeug wie Ente, Bagger, Eimer in Sandkiste mit möglicherweise gefährlichem, asbesthaltigem Sand. Gefahr!

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Schützen Sie sich und Ihre Familie

Der Rückruf von Spielsand und Spielzeug zeigt: Asbest kann sich auch in Alltagsprodukten verstecken.

Warten Sie nicht, bis eine Belastung zum Problem wird.

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